„Kostenlos laden" klingt nach einem Versprechen, das es nicht halten kann – tatsächlich gibt es aber gleich mehrere Wege, dein Elektroauto zum Nulltarif oder zumindest deutlich günstiger als an der normalen Ladesäule zu laden. Welcher Weg sich für dich lohnt, hängt davon ab, ob du eine eigene Wallbox hast, viel unterwegs bist oder einfach keine Ladeaktion verpassen möchtest. Hier bekommst du den Überblick.
1. Kostenlose Ladeaktionen mitnehmen
Immer wieder verschenken Hersteller, Energieversorger und Händler Ladestrom – etwa Mercedes an seinen Charging-Hubs, Supermärkte auf dem Kundenparkplatz oder Stadtwerke bei einer Aktion. Solche Aktionen sind zeitlich begrenzt und oft nur regional gültig. Damit du keine verpasst, findest du sie ganz oben unter Aktuelle Meldungen – und noch schneller in unserem WhatsApp-Kanal.
2. Mit dynamischem Stromtarif laden
Ein dynamischer Tarif wie Tibber berechnet dir stundengenau den aktuellen Börsenpreis. Lädst du nachts oder wenn viel Wind- und Sonnenstrom im Netz ist, zahlst du nur einen Bruchteil – und bei negativen Strompreisen bekommst du sogar Geld fürs Laden zurück. In Kombination mit einer Wallbox ist das der günstigste Weg, dauerhaft zu laden.
3. Daheim an der eigenen Wallbox
Wer zu Hause lädt, zahlt pro Kilowattstunde meist nur halb so viel wie an einer öffentlichen Schnellladesäule. Worauf du beim Kauf achten solltest und wie du Wallbox und Stromtarif optimal kombinierst, erklärt unser Wallbox-Ratgeber.
4. Günstige öffentliche Ladesäulen finden
Unterwegs musst du nicht den teuersten Anbieter nehmen: Mit der richtigen Ladekarte und Apps wie Freshmile lädst du an vielen Säulen deutlich günstiger. Welche Anbieter sich lohnen und wo du sogar kostenlos laden kannst, zeigt unser Ratgeber zu öffentlichen Ladestationen.